Was zeichnet eine gute Schule aus? Die Frage nach schulischer Qualität ist keineswegs neu: Auch bisher engagieren sich die Lehrerinnen und Lehrer für guten Unterricht und fördern Schulleitungen pädagogische Prozesse. Die Frage ist nicht, ob es Schulqualität gibt, sondern wie die vorhandene Qualität systematisch verbessert werden kann. Das Konzept "Operativ eigenständige Schule" OES baut auf dem Projekt „Stärkung der Eigenständigkeit Beruflicher Schulen“ STEBS auf. OES zielt auf eine weitere Stärkung der pädagogischen und fachlichen Verantwortung der beruflichen Schulen. Im Mittelpunkt steht die Sicherung und systematische (Weiter-) Entwicklung der Unterrichts- und Schulqualität.
Systematische Qualitätsentwicklung im Konzept OES bedeutet, dass sich die am Schulleben Beteiligten gemeinsam mit dem Thema Qualität auseinandersetzen. Sie entwickeln einen verbindlicher Orientierungsrahmen, der die gemeinsamen Qualitätsvorstellungen absteckt; sie überprüfen, ob sie die festgelegten Ziele erreichen, und passen ihr Handeln gegebenenfalls an. Die Schule wird so zu einer lernenden Organisation mit kontinuierlicher Qualitätsverbesserung.
Die CVS ist zu Beginn des Schuljahres 09/10 in OES eingestiegen. Teambildung, Projekt- und Prozessmanagement, Feedbackprozesse und ein schulinternes Informations- und Kommunikationsmanagement sind die ersten Bausteine. Auf der Grundlage unseres Leitbilds und den Ergebnissen der schulbreiten Selbstevaluation SEIS werden OES-Projekte durchgeführt in den Bereichen Unterricht, Schulführung und Professionalität der Lehrkräfte. Im Jahr 2013 werden wir uns professionelle externe Rückmeldung einholen in Form einer Fremdevaluation durch das Landesinstitut für Schulentwicklung.
Ansprechpartner an der CVS: Herr Müller
